Die Spar- und Darlehnskasse Oeventrop eG ist weiterhin ein verlässlicher Partner für Kunden und Mitglieder

„Im Jahr 2016 lag die Spar- und Darlehnskasse weiter auf moderatem Wachstumskurs. Die Bilanzzahlen zeigen dies durch eine verhalten positive Entwicklung“, so umschrieb Vorstandsmitglied Manfred Hüttemann die Entwicklung der Bank auf der diesjährigen Vertreterversammlung im Speisesaal der Oeventroper Schützenhalle.


Unter dem Dach der genossenschaftlichen FinanzGruppe erhalten alle Kunden und Mitglieder der Spadaka ein weites Spektrum von Finanzdienstleistungen. Dies zeigt sich allein schon in den folgenden Zahlen:

Zum 31. Dezember 2016 summierte sich die Bilanzsumme auf 73,2 Millionen Euro. Das ist ein Plus von rd. 1 Million Euro gegenüber dem Jahr zuvor, also fast 1,3 Prozent. Auch im vergangenen Jahr konnte die positive Entwicklung der Vorjahre im Geschäftsbereich der Kundenkredite fortsetzt werden. Mit einem erfreulichen Zuwachs von fast 1,3 Mio EUR oder 4,9 Prozent auf 27,1 Millionen Euro lagen die Volumen deutlich über den Planwerten. Unter Hinzurechnung der für Kunden übernommenen Bürgschaften sind die gesamten Kundenforderungen bei 27,4 Mio. EUR angekommen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von ebenfalls 4,9 % bedeutet. Der deutliche Trend ging auch im Jahre 2016 hin zu längerfristigen Finanzierungen mit entsprechenden Zinsfestschreibungen.

Das Einlagengeschäft ist mehr denn je von den Auswirkungen der Niedrigzinspolitik der EZB geprägt. Die gesamten Kundeneinlagen haben sich im Geschäftsjahr 2016 lediglich moderat bzw. marginal erhöht. Hier handelt es sich im Wesentlichen um die Gelder, die die die Kunden als Spareinlagen, Sondersparformen und weitere verschiedene Anlageformen der Bank anvertraut haben. Zum Jahresende war hier eine Steigerung um 0,6 %  Prozent auf 59,6 Millionen Euro zu vermelden. Die gesamten Kundenvolumina der Spar- und Darlehnskasse haben sich Dank des Vertrauens von Kunden und Mitglieder in die Dienstleistungen der Bank um 3,1 % auf 130,8 Mio Euro erhöht. Der Spadaka gehörte zum 31. Dezember 2016 insgesamt 3.371 Mitgliedern an; das ist ein Zuwachs von insgesamt 83 neuen Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2016.

Erfreulich ist die nach wie vor solide und starke Eigenkapitalausstattung der Bank. Sie versetzt die Spadaka in die komfortable Lage, den Mittelstand in der Region auch weiterhin mit ausreichenden Krediten versorgen und mit dazu beitragen zu können, den Konjunkturmotor am Laufen zu halten. Das Eigenkapital wurde durch die Rücklagenzuweisung aus dem Gewinn des Jahres 2015 weiter gestärkt und aufbaut. Der prozentuale Anteil der hierin enthaltenen Rücklagen an der Bilanzsumme beträgt mit Stand Jahresende wie im Vorjahr 11,4 %. Den Fonds für allgemeine Bankrisiken wurde aus dem Geschäftsergebnis mit 500 TEUR dotiert. Rechnet man diesen Betrag dem Eigenkapital zu, so hat sich das Gesamtkapital der Bank auf rd. 10,7 Mio. EUR erhöht.

Wichtig ist den Mitarbeitern der persönliche Kontakt zu Kunden und Mitgliedern. Im Rahmen der „genossenschaftlichen Beratung“ werden die Wünsche, Ziele und Pläne erfasst, um im Nachgang passgenaue Beratungsleistungen anzubieten. Als genossenschaftliche Bank ist die Förderung der Mitglieder selbstverständlich, ebenso wurde das örtliche Gemeinwohl mit Spenden aus dem Gewinnsparen mit über 27.000 Euro unterstützt. Die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit 4 % beschlossen.

Der Aufsichtsrat und Vorstand der Spadaka Oeventrop bei der Vertreterversammlung. v.l.n.r Christoph Schmidt, Joachim Dolle, Johannes Bette, Mario Tiemann und Manfred Hüttemann.